Endoskopie

Magen- und Darmspiegelung sind wichtige Untersuchungen zur Abklärung vieler Beschwerden und Erkrankungen des Verdauungstraktes, aber auch zum Beispiel von Gewichtsverlust, Anämie (Blutarmut) und Eisenmangel. Weiters ist eine Darmspiegelung auch zur Vorsorge von Darmkrebs empfohlen.

Gerne werden diese Untersuchungen im Sinne der sanften Endoskopie auch mit Sedierung (Schlafspritze) durchgeführt.

Gastroskopie (Magenspieglung)

Darunter versteht man die endoskopische Untersuchung von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm.
Zur Erleichterung der Untersuchung erhalten Sie einen betäubenden Rachenspray oder auf Wunsch eine Sedierung (Schlafspritze).
Sodbrennen, Schluckstörungen, Oberbauchbeschwerden, Übelkeit, Verdauungsprobleme, Gewichtsverlust, V.a. Zöliakie, Anämie (Blutarmut) oder Eisenmangel sind häufige Gründe für die Durchführung einer Gastroskopie.

Vorbereitung: ab Mitternacht nüchtern bleiben, das heißt bis zur Untersuchung nichts mehr zu trinken und zu essen.

Falls Sie eine Sedierung erhalten haben, ist die Abholung durch eine Begleitperson erforderlich, danach dürfen Sie 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen, keine schweren Maschinen bedienen oder Verträge unterzeichnen.

Koloskopie (Darmspiegelung)

Darunter versteht man die endoskopische Untersuchung von Dickdarm und falls erforderlich auch des letzten Stücks des Dünndarms.
Die Untersuchung wird auf Wunsch auch gerne mit Sedierung (Schlafspritze) im Sinne der sanften Endoskopie durchgeführt.
Stuhlunregelmäßigkeiten, Verstopfung, Durchfälle, Verdauungsprobleme, Blutabgänge, Anämie (Blutarmut), Eisenmangel, Bauchschmerzen, Darmkrebsvorsorge, familiäre Vorbelastung für Darmerkrankungen oder Darmkrebs sind einige der Gründe für eine Darmspiegelung.
Darmpolypen können meist sofort im Rahmen der Koloskopie in der Ordination abgetragen werden.
Für die Koloskopie ist eine Darmreinigung zur Vorbereitung erforderlich. Bei einem Vorbereitungsgespräch erklären wir Ihnen die Einnahme und Sie erhalten ein Rezept für das Vorbereitungsmittel oder das Vorbereitungsmittel selbst (abhängig vom Versicherungsträger).
Falls Sie eine Sedierung erhalten haben, ist die Abholung durch eine Begleitperson erforderlich, danach dürfen Sie 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen, keine schweren Maschinen bedienen oder Verträge unterzeichnen.


Vorsorgekoloskopie – Darmkrebsvorsorge

Vorsorge – koloskopie und Darmkrebs – vorsorge

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen sowohl bei Frauen als auch bei Männern in Österreich.
Die Vorsorgekoloskopie ist eine effektive Methode zur Darmkrebsvorsorge und Früherkennung von Darmkrebs.
In den allermeisten Fällen entsteht Dickdarmkrebs aus gutartigen Neubildungen der Darmschleimhaut (Darmpolypen). Darmpolypen verursachen meist keine Beschwerden. Bei der Vorsorgekoloskopie können diese Darmpolypen frühzeitig entdeckt und im Rahmen der Untersuchung meist sofort abgetragen werden. Somit kann der Entstehung von Darmkrebs sogar vorgebeugt werden.
Die Untersuchung wird auf Wunsch auch gerne mit Sedierung (Schlafspritze) im Sinne der sanften Endoskopie durchgeführt. Falls Sie eine Sedierung erhalten haben, ist die Abholung durch eine Begleitperson erforderlich, danach dürfen Sie 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen, keine schweren Maschinen bedienen oder Verträge unterzeichnen.

Wann sollte eine Vorsorgekoloskopie erfolgen?
Allgemein ist eine Basis-Koloskopie mit 50 Jahren empfohlen.
Bei familiärer Vorbelastung für Darmkrebs oder bei Patientinnen und Patienten mit speziellen Darmerkrankungen (z.B. chronisch entzündliche Darmerkrankungen) kann eine Vorsorgekoloskopie bereits in jüngeren Jahren notwendig sein.

Kontrollen und weitere Vorsorgekoloskopien
Das Intervall bis zur nächsten Vorsorgekoloskopie ist individuell festzulegen und richtet sich nach dem Befund der früheren Untersuchungen (Größe, Anzahl und Art der Polypen, etc.).

Sanfte Endoskopie mit Sedierung (Schlafspritze)

Wir bieten Ihnen bei allen endoskopischen Untersuchungen gerne eine Sedierung (Schlafspritze) im Sinne der sanften Endoskopie an.
Falls Sie eine Sedierung erhalten haben, ist die Abholung durch eine Begleitperson erforderlich, danach dürfen Sie 24 Stunden nicht am Straßenverkehr teilnehmen, keine schweren Maschinen bedienen oder Verträge unterzeichnen.

Blutverdünnung
Sollten Sie eine Blutverdünnung einnehmen bitten wir Sie uns dies bereits bei der Terminvereinbarung mitzuteilen. Ob die Blutverdünnung für die Untersuchung pausiert werden soll, ist individuell zu entscheiden und wird mit Ihnen besprochen.